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„Sport hilft bei der Integration“

Vereine, deren Sportbetrieb wegen geschlossener Hallen beeinträchtigt ist, würden sich mit der Situation arrangieren und zusammen mit Nachbarvereinen Lösungen finden. Das wurde bei der Sitzung des erweiterten Sportkreisvorstands in Korbach betont. Zudem erfülle der Sport eine wichtige Rolle bei der Integration der Migranten. „Der Sport kümmert sich um Flüchtlinge, der Sport hat Projekte“, betonte etwa Ortwin Terörde als Vertreter des Badminton-Verbands.

Christoph Neugebauer, Beauftragter des Sportkreises für Behindertensport und Übungsleiter des VfL Bad Arolsen, verwies auf ein Sportprojekt mit Flüchtlingen, die im Berufsbildungswerk Arolsen unterkamen: „Das hat sehr verhalten begonnen, am Ende war die Halle zu klein.“

Fallen für Übungsleiter
Einig war sich die Runde, dass es besondere Herausforderungen in der Arbeit mit Migranten gibt. Ortwin Terörde sprach von „Fallen“, in die Übungsleiter und Trainer tappen könnten – falls sie etwa mögliche Konflikte nicht bedenken, die entstehen können, wenn zum Beispiel Asylsuchende bestimmter Ethnien aufeinandertreffen. Er sprach davon, solche „Fallen“ zu benennen und sie in einer Art Führer zu sammeln.

Für den Sportkreis kündigte Servicestellen-Leiterin Kerstin Mühlhausen einen weiteren Anlauf zu einem Seminar an, das Übungsleiter und Trainer auf ihre Aufgabe als „Türöffner“ für Migranten vorbereiten will. „Raus aus der Angst, rein in den Sport“ musste schon zweimal ausfallen, weil sich zu wenig Interessenten angemeldet hatten. Kerstin Mühlhausen: „Wir haben besprochen, dass wir es im Frühjahr noch einmal auf die Tagesordnung setzen.“ (mn)

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Gerhard Menkel

Unser Menki arbeitet hauptberuflich seit 1987 als Sportredakteur bei der WLZ, ist einer unserer Dienstältesten Vorstandsmitglieder (schon seit "Mao") und unterstützt den Sportkreis als Pressewart.

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