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„Fusion die richtige Entscheidung“

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Der neue Vorstand!

1. Waldeck-Frankenberger Sportkreistag: Steuber bleibt Chef des 16-köpfigen Vorstands
Mit dem kleinen Schönheitsfleck konnte Steuber leben: Wahlleiter Prof. Heinz Zielinski, Vizepräsident des Landessportbunds Hessen (LSB), zählte bei der Wahl des Vorsitzenden zwei Einhaltungen unter den in Fürstenberg vertretenen Delegierten von 78 Vereinen und zehn Fachverbänden. Womöglich waren sie Steubers Doppelrolle als Vorsitzender in der Sportorganisation und Bürgermeister der Stadt Lichtenfels geschuldet.

Im 16-köpfgen Führungsteam des Sportkreises Waldeck- Frankenberg bleibt nicht nur der Mann an der Spitze, sondern auch die meisten von Steubers Mitstreitern. Allen voran sein erster Stellvertreter Bernhard Seitz und der zweite Vorsitzende Gerhard Gottmann. Neu im Vorstand ist Bettina Hartmann aus Eppe, die als Schriftführerin auf die verabschiedete Christel Schilke folgt. Frisch unter die jetzt vier Beisitzer gewählt wurde Gerd Dewender vom TSV Frankenberg.

Die Wahlen waren der gewichtigste Punkt unter den Regularien, die der Vorstand ansonsten zugunsten des Vortrags von Professor Wadsack  auf ein Mindestmaß gestutzt hatten. Die Tätigkeitsberichte waren mit den Einladungen verschickt worden.Dieser Service soll noch ausgebaut werden: Auch der Finanzbericht, den Kassiererin Kerstin Mühlhausen vortrug, soll den Vereinen auf Anregung von Uwe Kolbach (SKV Waldeck) beim nächsten Sportkreistag in drei Jahren schon im Vorfeld vorliegen.Ohne Debatte verabschiedet wurden Satzungsänderungen.

In der Igelstadthalle gaben sich die Waldecker und Frankenberger Vereine zum ersten Mal in einem gemeinsam Sportkreis ihr Stelldichein. „Es war die richtige Entscheidung, vor zweieinhalb Jahren zu fusionieren“, sagte der Arolser Landtagsabgeordnete Armin Schwarz. Die Kreisbeigeordnete Hannelore Behle sekundierte: „Nur ein Sportkreis Waldeck-Frankenberg kann wahrhaftig den Anspruch erheben, die Dachorganisation aller Sportvereine im Landkreis zu sein.“

Überlegungen zu mehr Hauptamtlichkeit im Sport – wie sie der Vorstand des Sportkreises etwa bei Vereinskooperationen anstellt und die Ronald Wadsack als echte Option darstellte – sah Schwarz skeptisch: „Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass es in Zukunft viele hauptamtliche Geschäftsführer geben wird.“ Nachdrücklicher wurde LSB-Vize Zielinski. „Das Ehrenamt ist in Deutschland die Säule des Sports. Es gibt dazu keine Alternative“, meinte er. Änderungen kündigte Zielinski für die Vereinsförderung des Landessportbunds an. Kein Geld mehr bekommen sollen demnach die 180 LSB-Vereine mit bis zu zehn Mitgliedern. Das Verhältnis von Beiträgen und Mitgliedern stehe in keinem Verhältnis zur Unterstützung durch den Landessportbund, sagte Zielinski. Den entsprechenden Beschluss muss der Sportbundtag im September fassen. Schon beim kommenden Hauptausschuss soll eine Neuerung verabschiedet werden, die maßgeblich auf eine Initiative des heimischen Sportkreises zurückgeht: Wollen mehrere Vereine ein gemeinsames Projekt verwirklichen, können sie in Zukunft gemeinsam ohne zusätzliche Bürokratie gefördert werden. „Es gibt aber nichts obendrauf “, betonte Zielinski.

Der Vorsitzende des gastgebenden SV Fürstenberg, Gerhard Eierdanz, stellte nicht nur seinen vor 50 Jahren gegründeten Verein, sondern auch neue Pläne vor: Der SV wünscht sich im Ort ein Multifunktionsspielfeld. Ein Grund ist der Sportplatz weit außerhalb des Dorfs, ein weiterer die florierende Floorballsparte des Vereins, die mittlerweile auch Asylbewerber integriert hat.

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Gerhard Menkel

Unser Menki arbeitet hauptberuflich seit 1987 als Sportredakteur bei der WLZ, ist einer unserer Dienstältesten Vorstandsmitglieder (schon seit "Mao") und unterstützt den Sportkreis als Pressewart.

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